Neubau LUISENHOF

Genossenschaftliches Wohnen in der Gartenstadt Farmsen

Unsere Genossenschaft beteiligt sich an der großen Aufgabe, in Hamburg bezahlbaren Wohnraum zu bauen. Im Rahmen des Bauprojektes LUISENHOF schaffen wir in der Gartenstadt Farmsen 275 öffentlich geförderte Wohnungen. Hierfür mussten 5 Bestandsgebäude mit insgesamt 60 Wohnungen abgerissen werden. Alle vom Abriss betroffenen Mieter wurden durch ein erfolgreiches Umzugsmanagement mit neuem Wohnraum versorgt. 

Lage

Hamburg Farmsen
Umgeben von den Straßen Am Luisenhof, Vom-Berge-Weg und Tegelweg

Wohneinheiten
  • 275 Wohnungen
  • 1 bis 5 Zimmer-Wohnungen
  • Davon 74 barrierefreie Wohnungen
Förderung

Sämtliche Wohnungen sind öffentlich gefördert,
zum Vertragsabschluss ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein erforderlich
1. Förderweg der IFB mit 30 Jahren Bindung
Anfangsmiete voraussichtlich 6,70 €/m²

  • 30 Jahre lang: Steigerung alle 2 Jahre um 20 Cent/m²
Stellplätze
  • 2 Tiefgaragen
  • 122 Kfz-Stellplätze
  • Rund 500 Fahrradstellplätze
Ausstattung
  • Klinkerfassade, Aufzug, Küchen, hochwertiger Bodenbelag
  • Balkone, Loggien und Terrassen
  • KfW-40 Standard
Baubeginn

Mai 2021

Fertigstellung

Erste Wohnungen im Baufeld 1 Ende 2022/ Anfang 2023
Weitere Abschnitte im Laufe des Jahres 2023 bis Anfang 2024

Bausumme

Rund 51 Mio. €

Grundstück

Erbbaurecht für 75 Jahre

Übersichtsplan Bauprojekt

 

 
 
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Das Quartier der Gartenstadt Farmsen

Die geplanten Neubauten fügen sich unmittelbar in ein bestehendes Quartier ein. Die Gartenstadt Farmsen wurde in den 50er Jahren auf einer vorher landwirtschaftlich genutzten Fläche gebaut. Seither bietet die Siedlung rund 5.000 Menschen ein angenehmes Zuhause mit Platz für Freizeit und Erholung im Grünen, verbunden mit guter Infrastruktur und Verkehrsanbindung.

Im Jahr 2003 wurde die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt und damit als wichtigstes Beispiel für die Verbindung von Grün und Wohnen in Hamburg gewürdigt. Ganz nach dem Geschmack der 50er Jahre erstrahlten die Gebäude in fröhlichen Bonbonfarben. Dieses Farbkonzept wurde als typisches Merkmal der Epoche auch beim Denkmalschutz berücksichtigt und man einigte sich auf die Verwendung der vier Farbtöne Hellgelb, Pastellgrün, Hellblau und Rosa. Fragt man Bewohner oder auch Außenstehende, was sie mit unserer Gartenstadt Farmsen verbinden, werden fast immer die auffälligen Farben genannt. Eine ganze Siedlung in strahlenden Bonbonfarben - das macht einfach gute Laune.

Bei aller Begeisterung für die 50er Jahre blicken wir natürlich auch in die Zukunft. Wir von der mgf haben das Ziel, durch nachhaltige Sanierungskonzepte den CO2-Fußabdruck aller Mieter unserer Genossenschaft zu verringern. Ende des Jahres 2015 wurde die umfassende Sanierung des gesamten Gebäudebestandes abgeschlossen. Wir haben dieses Ziel erreicht: Unsere Energiebilanz ist mustergültig.

LUISENHOF - Kennen Sie den Ursprung?

Die angrenzende Straße „Am Luisenhof“ und auch unser Neubauvorhaben LUISENHOF haben ihren Namensursprung ganz in der Nähe. Bis zum Bau einer eigenen Kirche mussten die Farmsener den ganzen Weg bis nach Rahlstedt auf sich nehmen, um zum Gottesdienst zu gehen. Mit dem Bau der Gartenstadt Farmsen gelangten viele neue Bewohner in diesen Stadtteil. 

1956 wurde der Luisenhof, ein schon lange nicht mehr bewirtschafteter Bauernhof von der Kirchengemeinde erworben, um in der neu gebauten Gartenstadt Farmsen ein Gotteshaus zu bauen. Inmitten der alten Bäume entstand die Erlöserkirche. Die Farmsener Erlöserkirche wurde am 06.11.1960 geweiht und steht seit dem Jahr 1999 unter Denkmalschutz. Die von außen schlicht wirkende Kirche verbirgt im Innenraum ein wunderschönes Geheimnis. Bei Sonnenschein verzaubern die bunten Glaselemente des Gewölbes das Innere in ein bunt funkelndes Lichtermeer. 

1953
Grundsteinlegung für die Gartenstadt Farmsen
Der Architekt Hans Bernhard Reichow verwirklichte sein Konzept der organischen Baukunst. Nach dem Krieg entstehen mit der Gartenstadt Farmsen dringend benötigte Wohnungen für 10.000 Menschen.
1956
Aus dem Bauernhof wird eine Kirche
Der LUISENHOF war ein kleiner Bauernhof, der nicht mehr bewirtschaftet wurde. Im Jahr 1956 erwarb die Gemeinde dieses Gelände, um darauf eine neue Kirche zu errichten.